Ranger rettet Rhinos

Wir haben uns aufgrund der Verbundenheit zu diesen Tieren zu einer Spende an den WWF entschieden, um den Schutz der Spitzmaulnashörner zu unterstützen und zu verstärken. „Zu dem Nashorn haben wir einen ganz besonderen Bezug, da dieses nicht ohne Grund auch unser Logo-Maskottchen ist. Diese Spende ist für uns eine Herzensangelegenheit – da gehen wir gerne mit gutem Beispiel voran“, so Tobias Mehrer (CEO, Ranger Marketing). Mit der Spende von 10.000 Euro wird unter anderem die Rund-um-die-Uhr-Bewachung, Ausrüstung der Ranger und ein dringend benötigter Jeep finanziert.

Silke Mayer (Senior Manager Corporate Relations, WWF) kam eigens aus Frankfurt, um den Scheck entgegen zu nehmen: „Wir danken Ranger Marketing herzlich für die großzügige Spende mit der wir in unserem Programm zum Schutz des Spitzmaulnashorns in Kenia viel bewirken können. Durch die Anschaffung neuer Ausrüstung für Ranger-Spezialeinheiten und gezielte Trainings wollen wir die Wilderei auf die bedrohte Tierart eindämmen und den Lebensraum der Tiere schützen.“

Hintergrundinformationen zum Spitzmaulnashorn
Nashörner, wie auch Elefanten und Flusspferde leben schon sehr lange auf unserem Planeten. Damals waren diese Tiergruppen noch sehr artenreich und vielfältig. Vor etwa 65 Millionen Jahren v. Chr. Waren Nashörner noch extrem zahlreich. Heute gibt es nur noch fünf Arten. Zwei davon (Breitmaul- und Spitzmaulnashorn) in Afrika und drei (Java-, Panzer-, Sumatra-Nashorn) in Asien. Die extreme Wilderei zwischen 1970 und 1992 haben den Bestand jedoch um 96 Prozent dezimiert. Die Bestände konnten sich aufgrund von hohen Schutzmaßnahmen wieder etwas erholen, jedoch ist die Art nach wie vor vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch drei Unterarten des Spitzmaulnashorns, eine vierte ist bereits ausgestorben.

Das Horn der Tiere besteht wie bei Menschen, die Finger- und Fußnägel, aus Keratin, also einem nicht knochigen Faserkern. Das Horn wächst ein Leben lang rund 5 bis 6 Zentimeter im Jahr, was jedoch wiederum von Alter und Geschlecht abhängig ist. Nashörner nutzen ihr Horn vorwiegend zum Schutz der Jungtiere, bei Revierkämpfen, zum Imponieren der Weibchen, dem Graben nach Wasser, Abbrechen von Ästen und Durchdringen dichten Gestrüpps.

Das Spitzmaulnashorn trägt zwei Hörner hintereinander, von denen das Vordere das größere und längere ist und misst oftmals eine Höhe von 1,3 Metern. Das hintere Horn kann bis zu 55 Zentimetern lang werden und sitzt auf der Stirn des Tieres. Spitzmaulnashörner leben in sämtlichen Savannenlandschaften wie Trockenwäldern, Busch- und Grasländern, Bergwäldern und auch Dünenwäldern und Halbwüsten.

Das Spitzmaulnashorn wird aufgrund seines Hornes gejagt. Seit rund zehn Jahren befindet sich Afrika in einer Wilderei-Krise, die sich weiter zuspitzt. 2015 wurden durchschnittlich drei bis vier Nashörner täglich getötet. Grund dafür sind die Mythen, die um die medizinische Wirkung des Horns kursieren. In Teilen Asiens wird dem Hornpulver eine krebsheilende und fiebersenkende Wirkung zugeschrieben. Aufgrund der hohen Preise für ein Horn wird es mehr und mehr zu einem Statussymbol der reichen Mittelschicht mancher asiatischer Länder.

Die Spendenübergabe wurde zudem in folgenden Zeitungen aufgenommen:
Düsseldorfer Anzeiger

Rheinische Post

Rheinbote Düsseldorf

Fotostrecke Nashorn
https://www.wwf.de/fotostrecke/nashorn-ranger-in-kenia/

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